Am 30. Oktober haben wir dann „abgesegelt“. Petrus war freundlich gesonnen, sein Kollege “Gießbert“ schickte nur manchmal ein paar Tropfen.

Es waren einige größere Kieljollen zu slippen, von den 420ern mussten die Masten abgebaut werden, die auch mit ins Winterlager kamen.

Das klappte eigentlich erstaunlich gut, bis zur letzten Kieljolle. Einmal nicht aufgepasst und der Trailer hatte mit einem Rad die Rampe verlassen. Nach den Erfahrungen aus dem vorletzten Jahr wurde auf Gewalt verzichtet, die Geländer stehen also alle noch unbeschädigt! Es folgten diverse Angelversuche, Zug mit dem Motorboot, bis der Trailer so richtig festsaß. Unser Mitsegler M. dachte das sei doch eine gute Gelegenheit, nicht nur abzusegeln, sondern auch noch „abzubaden“, fand das Wasser dann aber dann doch letztlich als zu kalt zu kalt. Da er sowieso schon einmal nass war, hat er dann den Trailer vor Ort befreit. Danke!

Die Jolle war damit aber keineswegs draußen, ähnlich wie bei einer Springprozession ging es vor und zurück. Immer wieder, bis dann die Jolle doch passend auf dem Trailer lag. Zehn Indianer, davon mindestens 15 Häuptlinge, also etwa 20 Meinungen, wie man vorzugehen hat. Aber wir haben es letztlich insgesamt in einer wirklich guten Zeit geschafft, alle Boote winterfest zu machen.

Ein Dank an alle Helfer und diejenigen, die sich um die Verpflegung gekümmert haben. Auch hier gab es Hindernisse, der Versuch den ein Kochkessel aufzuheizen, hat Teile des Hafens stromlos gemacht. Die Suche nach den zugehörigen Sicherungen blieb erfolglos, doch dank der Unterstützung der FZX gab es dann trotzdem noch heißen Kaffee und heiße Würstchen.