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Mitglieder und Freunde des SWCV haben bei der FZX oder andren Organisationen einen Kurs gemacht und möchten segeln. Erlaubt? Im Prinzip ja, aber...

Vereinsboote, die auf unseren Seen segeln müssen haftpflichtversichert sein, das schreibt die FZX vor. Die Versicherung sagt: "... der Bootsführer muss einen amtlichen Führerschein besitzen, heißt (eine Lizenz vom) DSV. Das gilt auch für die Optisegler, die den Jüngstenschein haben müssen. ..."

Das bedeutet, dass die Bescheinigungen, die die FZX an Kursteilnehmer ausgibt, nicht zur Führung eines Vereinsbootes reichen. Schon seltsam: Die FZX kann solchen Leuten ein Boots ausleihen und sie selbstständig segeln lassen, wir dürfen das nicht. Bootsnutzung ohne Versicherungsschutz ist russisches Roulette und wir können das in keinem Fall dulden oder "übersehen"! 

Wir wollen nicht Spielverderber sein, da gibt es einfach keine Wahl. Aber... Im Gegensatz zum Auto muss der "Bootslenker" nicht unbedingt einen Führerschein besitzen,  es muss nur jemand mit "Führerschein" an Bord sein. Besitzen mehrere Leute einen Bootsführerschein, müssen sie sich vor Fahrtgbeginn darüber einigen, wer Bootsführer ist. Egal wer segelt und auch noch so viel kann: Ein "Amtlicher" muss an Bord sein.

Noch etwas, ich zitiere den Versicherungsexperten: "Dann noch was am Rande, Boote - von irgendwelchen Leuten - die nicht in unserem Vereinsbestand sind, sind nicht über uns versichert, sondern immer über den jeweiligen Bootseigner, wenn er denn eine hat. Bei Schäden, greift dann die eigene Privathaftpflichtvericherung, wenn der eigene Vertrag die Klausel „Versicherungsschutz besteht für Geliehenes oder Gepachtetes“ beinhaltet, ansonsten kann’s teuer für den Verursacher werden. Also Finger von lassen..."

Da sollten alle Klarheiten beseitigt sein.