Drucken

Unsere Flotte der Jugendboote ist innerhalb des letzten Jahres deutlich gewachsen. Es kamen Boote hinzu,  andere, eingelagerte Boote wurden vom Staub befreit und aufgearbeitet.

Alle Arbeitsschritte wurden von der Freitags-Gruppe erledigt, bei fast allen waren unsere Optikinder und Jugendsegler beteiligt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!


Aber es fehlte da noch etwas: Ein Boot ohne Namen ist kein Boot. Die alten Vereinsboote haben zwar teilweise schon einmal einen Namen  gehabt, die Beschriftung war aber längst abgeschabt oder verblichen. Bei den vormals eingelagerten Booten  fehlte zum Teil schon die Erinnerung daran. So kamen die Jugendlichen auf die Idee, sich neue Namen auszudenken. Das haben sie dann auch getan. Heraus kam alles, was  Rang und Namen hatte.  Aber unter den Seeräubern! Neben der bekannten „Black Pearl“, waren die „Likedeeler“ Pate, ebenso „Tortuga“ und andere. Aber wenn die Namen so ausgesucht worden sind, sollen die Boote auch so heißen. Allerdings sollten wir nicht auf die Idee kommen, als Seeräuber auf der Xantener Nordsee aufzutreten!


Ein freundlicher Spender beschaffte uns Aufkleber mit den Bootsnamen, einen herzlichen Dank dafür! So wurden an einem Freitag vor dem Training die Boote geschrubbt, getrocknet und dann die Aufkleber  aufgebracht. Das ging Ruck Zuck, da alle mitgeholfen haben.


Allerdings fehlte da immer noch was: Schiffe müssen getauft werden. Das muss standesgemäß mit Sekt erfolgen. Allerdings könnte es schon einen erheblichen Schaden verursachen, eine Flasche auf einen 420er zu werfen. Deshalb wurde anders vorgegangen:  Ein Glas wurde halb mit dem Getränk gefüllt, der Inhalt wurde komplett auf je ein Boot gegossen. Am Ende war die Flasche leer, alle Boote getauft und alle Täufer waren leer ausgegangen. Musste auch so sein.


Auch das Motorboot, das beim Training zum Einsatz kommt, wurde dieser Prozedur unterzogen. Das hatte nämlich noch nie einen Namen.

Nun steht einer glücklichen Bootsnutzung eigentlich nichts mehr im Weg.